Kommentare: 22
  • #22

    peter türk (Dienstag, 12 Februar 2019 01:36)

    sehr geehrter herr loebenstein

    vorab herzlichen dank für ihre damals so rasch gesendete antwort. zwischen zeitlich habe ich natürlich auch das lokal der neuen pächter besucht und all meine annahmen wurden trotz meiner neugier und meiner vorhanden seienden aufgeschlossenheit mehr als bestätigt.

    ja, man bekommt dort einen ausgezeichneten cafe und auch der hauswein um 4,50 Eur ist ja wirklich wunderbar dort, doch was so sehr fehlt ist der bezug und die liebe zum film, die liebe zu den filmschaffenden, vielleicht ist es die liebe an sich, die so sehr fehlt, wenn man einmal das gute essen und den edlen teuren wein außer acht lässt.

    ich denke, ich nun nachvollziehbarerweise ahnen, wie der wechsel, dem ich nach wie vor völlig entgeistert entgegenstehe vollzogen werden konnte. ich denke, ich kann nun die hintergründe, die geschichte dahinter mir recht lebhaft vorstellen und so bedauere ich es noch mehr, dass dies geschehen hat können.

    ich wünschte mir, man würde an andi donhauser herantreten und ihm mitteilen: untertags wird nun mit den neuen pächtern ein "besseres geschäft" zum wohle der neuen pächter gemacht. ein geschäft, das die location geschäftstüchtig nutzt, aber abends soll der palast gestürmt werden, sollen filmschaffenden auch weiterhin ihren platz haben.

    ich glaube nicht, dass ihrerseits bisher erkannt worden ist, dass sich hier "bobos" (denen man zwar immer folgen kann, wenn es ums gute essen geht, denen man aber, wenn es um film geht nicht gleichermaßen folgen sollt) weit weniger verdient um das medium film und vor allem auch weit weniger verdient um das "medium film als museum" machen wollen und vor allem können, als es andi donhauser völlig zweifelsfrei getan hat, denn hier scheiden sich die geister vollkommen.

    ich hab mir erlaubt eine kurze replik zum abschied zu schreiben, denn der heutige film im filmmuseum war eine reine wohltat, dieser film war einfach großartig.

    replik:
    "einen wahrhaft wundervollen film heute im filmmuseum gesehen. es wird wohl der letzte gewesen sein, den ich dort gesehen haben werde, nachdem anfang märz neue pächter die filmbar übernehmen werden. aber welch schöner abschied, der film ist groß und sprachlos machend schön gewesen - il posto"

    schade, unendlich schade, dass gutes essen und trinken einen andi donhauser aus der herrlichen symbiose "filmbar - filmmuseum" gerissen haben und eigentlich vollkommen unverständlich, da das medium film immer weit, weit mehr ist als eben das obgenannte essen und trinken allein

    herzlich grüßend, peter türk

  • #21

    Peter Türk (Mittwoch, 09 Januar 2019 17:44)

    es haben bisher nur sehr wenige dem Filmmuseum geschrieben. Das wollte ich, zumindest meine Person betreffend, korrigieren, weshalb ich diesen Brief eben verfasste

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich ersuche Sie, dieses Schreiben an jene weiterzuleiten, welche für die Kündigung des seit 2008 laufenden Vertrages des Pächters Andi Donhausers mitverantwortlich sind. Danke!

    Ich, Peter Türk, bin ein begeisterter Filmmuseum Liebender. Immer wieder besuchte ich das Filmmuseum. Es ist für mich ein Hort gewesen, der anders ist, der das Kino liebt, der besondere Menschen anzieht und der eine in Wien wirklich einzigartige Bar beherbergte. Freunde traf man hier ohne sich mit ihnen ein Treffen ausmachen zu müssen, Freunde und besonders interessante Gespräche, oft auch vollkommen unverhofft, fanden in dieser bar statt. Die Kellner und Kellnerinnen, allesamt kunstaffin, und der Pächter, Andi Donhauser, sowie dieses unbeschreibliche Ambiente machten aus dieser bar mein Wohnzimmer. Ich wohne unweit der Bar und fast täglich besuchte - und werde ich bis zum 28.2. - kurz aufsuchen, um Freunde und spannende Gespräche zu finden.

    Nun ist ein nicht überbrückbarer Graben mit der Nichtverlängerung des Pachtvertrages mit Andi Donhauser entstanden und viele Stammgäste sind entsetzt, empört, unbeschreiblich verärgert.

    Der neue Pächter ist mir bekannt, wenn die Gerüchte stimmen sollten und die dem Filmmuseum nun möglichen Mehreinnahmen bezüglich der Pachtgebühr dürften im Vergleich zum Schaden, dem eurem haus entsteht, untergehen.

    Ich werde gewiss nie mehr eine Filmmuseumsmitgliedschaft beantragen und werde auch als Nichtmitglied nach dem 28.2. nie mehr als Kinoliebender euer Haus betreten, geschweige denn die neue Filmbar aufsuchen, auch wenn, wahrscheinlich wohl nur kurzfristig, einige bisherigen Mitarbeiter der Filmbar noch eine überschaubar kurze Zeit weiterarbeiten sollten.

    Dafür wird mich das Filmarchiv, das Metrokino wohl sehr häufig als Besucher finden.

    Es ist unendlich schade, und ich denke, nicht wenige denken wie ich, dass man hinkünftig, auch wenn das Programm höchst spannend sein sollte, aus Prinzip das Filmmuseums nie mehr aufsuchen werden wird!

    Aber dieser Schritt ist der Einzige, der mir bleibt, um tatsächlich mein Unverständnis eure Entscheidung die Nichtverlängerung des Pachtvertrages deutlich machen zu können.

    Ich hoffe, glaube aber nicht mehr dran, dass ihr eure Entscheidung doch noch revidieren werdet!

    Unendlich enttäuscht und angewidert, da manch Kulturtreibender das lebt, was mit Kultur nichts zu tun hat, nämlich die Beliebigkeit zu wählen, wenn man die Wahl hat, und nicht erkennt, wie wunderbar einzigartig die Filmbar unter der jetzigen Leitung gewesen ist und für mich bis zum 28.2. bleiben wird.

    Peter Türk

  • #20

    Evita Desirée (Samstag, 29 Dezember 2018 22:56)

    ... bin seit vielen Jahren förderndes Mitglied des Filmmuseums und kann immer noch nicht fassen, mit welch blinder Sturheit die Leitung des Filmmuseums nicht nur die Wünsche seines Klientels ignoriert, sondern ihnen - in Ermangelung irgendeines Sachgrundes außer anscheinend purer Zerstörungswut - mit dem Entzug der wunderbaren Filmbar quasi auch noch einen rechten Schwinger ins Sonnengeflecht versetzt.
    ... ich jedenfalls hab definitiv zu wenig masochistische Neigung als daß ich nach solch einem Eingriff noch Lust hätte, mich von eben den Leuten - als wär nix gewesen - weiterhin auf der Leinwand entertainen zu lassen ...
    ... wenns also tatsächlich bei der grundlosen und völlig unverständlichen Kündigung von Donhausers Filmbar-Vertrag bleibt, werde ich nicht nur meine Mitgliedschaft canceln, sondern in Zukunft keinen Fuss mehr ins Filmmuseum oder eine etwaige Nachfolge-Gastronomie setzen!
    ... soweit ich mich umgehört hab, bin ich längst nicht die einzige die das vorhat. Wien hat zum Glück noch andere attraktive Spielstätten historischer Filme, die sich über den plötzlichen Mitgliederzuwachs sehr freuen werden!!!

  • #19

    peter türk (Freitag, 28 Dezember 2018 20:25)

    der Pachtvertrag wurde tatsächlich nicht verlängert? unfassbar! was bleibt zu sagen?

    "meine geliebte Filmbar bekommt ab März 2019 einen neuen Pächter. somit werde ich unter keinen Umständen jemals wieder meinen Fuß ins Filmmuseum setzen und ab März 2019 auch nicht mehr in die Filmbar wandern. Nie wieder werd ich dort einen Film sehen, geschweige denn Mitglied werden.

    Tja, gibt es halt das Metro-Kino und das Filmarchiv, auch ok, aber das Filmmuseum ist für mich unter dieser Leitung gestorben.

    Das wird dieser Leitung nicht viel ausmachen, aber ich denk, es denken gar nicht so wenige wie ich und das wird dann vielleicht schon was ausmachen

    immer gegen die beliebigkeit und immer für das neugierige, frische, das lebendige seiend. das aber konsequent und kompromisslos und da gehören halt Veränderungen, da gehört die Bewegung fort halt dazu, weil eine Bewegung fort meist auch eine Bewegung anderswohin bedeutet. das aber konsequent und vollkommen kompromisslos"

  • #18

    ebru simsek-lenk (Freitag, 28 Dezember 2018 20:25)

    Der Künstler, Architekt und Bühnenbildner Andreas Donhauser hat aus diesem Nicht-Ort, nämlich der verlängerten Kasse im Entrée eines nicht kommerziellen Kinos in Wien, mit seinem Charme einen beliebten Treffpunkt für allerlei interessante Menschen, insbesondere auch aus der Film und Filmschaffenden Szene, dieser Stadt gemacht. Typisch für Wien, dass man den Initiatoren diesen Ort nun wegnehmen will. Andere Pächter sollen die Bar weiterführen. Das wird nicht gelingen, denn dieser Ort hat vom Witz und Esprit seines Gastgebers gelebt. Ohne diesen ist es bald wieder der alte langweilige Vorraum (mit Kaffeemaschine), was es mal war. Der neue Direktor des Filmmuseum sollte sich das nochmal gründlich überlegen...

  • #17

    Patricia Grzonka (Mittwoch, 12 Dezember 2018 08:50)

    Die wunderbare Filmbar in Wien ist ein wichtiger und einmaliger Ort für Nichtmainstream-Kulturmenschen und -Konsum. Sie sollte genauso bestehen bleiben!

  • #16

    julie david (Donnerstag, 22 November 2018 14:12)

    es gibt keine bessere bar !!
    andreas donhauser ist ein perfekter Gastgeber
    super nette Kellner/innen, die einem immer freundlich bedienen
    das Schinken-kren-gurkerl-Semmerl - hab gerade den Mund damit voll - herrlich
    super musik
    total entspannt
    beste Geburtstagsfeier von mir dort ever!
    danke an das ganze filmbar Team - ich will noch ganz lange hier ein- und ausgehen!
    meine absolute lieblingsbar!!!!!

  • #15

    Dorli Berger (Samstag, 17 November 2018 15:52)

    Treffpunkt für Cineasten, Künstler, Philosophen, Tänzer und DJAnes! Andreas Donhauser ist alles, mit ihm wird's immer zum unvergesslichen Superevent! Tolle Atmosphäre, kompetente Barkeeper! International, a place to be! Filmbar 4ever! �

  • #14

    Elisabeth Priedl (Donnerstag, 15 November 2018 11:40)

    Our family! Best place in town.

  • #13

    Evita Desirée (Mittwoch, 14 November 2018 23:21)

    ... da die Filmmuseums-Direktion auf mein persönliches Schreiben bisher nicht reagiert hat, nun hier als 'offener' Brief:

    Lieber Michael Loebenstein,
    zuerst haben wir es für einen schlechten Witz gehalten, jetzt scheint sich das Gerücht aber zu bestätigen, daß Donhausers 'Filmbar'-Betrieb seitens des Filmmuseums offenbar nicht verlängert werden soll!
    ... ich persönlich kann immer noch nicht glauben, daß ein Mann wie Sie, von dem wir uns alle eigentlich eher POSITIVE Innovation gewünscht/versprochen haben, auch nur in Erwägung zieht, gleich zu Beginn seiner Amtszeit einen derart schrillen Misston zu setzen!!!
    ... ist Ihnen bewußt, wieviele Mitglieder/Förderer/Besucher/Sympathisanten des Filmmuseums durch solch eine Massnahme außerordentlich vor den Kopf gestoßen würden?! Ich denke nein, denn anders wäre mir solch ein Ansinnen nicht erklärbar:
    ... für so viele von uns ist der Besuch der 'Filmbar' mit ihrem einzigartigen Flair inspirierende Umrahmung/Ausklang unseres Filmabends und zusätzlicher Anreiz, möglichst bald und oft wiederzukommen. Vor allem unter den jüngeren Filmmuseum-Fans sind nicht wenige überhaupt erst durch den Besuch der abendlichen DJ-Programme, den Filmempfehlungen in den Aussendungen und diesbezüglicher Mundpropaganda in der Bar auf den Geschmack gekommen, sich auch mal einen der Filme anzuschauen ... und in weiterer Folge danach süchtig zu werden!
    ... der Charme und die fast magische Sogwirkung der 'Filmbar' steht in unmittelbaren Zusammenhang mit der Person Donhausers und den zwei Seelen in seiner Brust: ... daß für ihn einerseits - selbst aus einer 'Gastro-Dynastie' stammend - das Betreiben seiner Bar eine absolute Herzensangelegenheit ist ... daß der Mann anderseits/gleichzeitig aber auch noch eine Art 'kultureller Institution' im Lande ist, als höchst erfolgreicher Film- und Bühnenschaffender (Zusammenarbeit u.a. mit Seidl, Glawogger, Ruzowicky, um nur einige zu nennen - zur Zeit übrigens einen eigenen Film, der im Centre Pompidou läuft) ... diese Bipolarität würde ich als ultimativen 'Bonus-Clip' fürs Filmmuseum ansehen!
    ... eine spannendere/geglücktere Mischung für den Gastrobereich einer Institution wie der Ihren ist nur schwer vorstellbar, finden Sie nicht auch?
    ... wir finden das jedenfalls. Deshalb, lieber Michael Loebenstein: beglücken Sie uns mit neuen kreativen Ideen für Filmschätze in Ihrem Haus, aber nehmen Sie uns nicht unsere geliebte Filmbar weg!!!

    mit freundlichen Grüßen
    Evita Desirée Stussak
    (im Namen zahlreicher weiterer Filmmuseum-Mitglieder/Förderer/Besucher/Sympathisanten)

  • #12

    Wolfgang Pauzenberger / PAUHOF (Sonntag, 11 November 2018 19:07)

    AD muss bleiben !, nein, punkt.!

  • #11

    Sigrid Hauser (Samstag, 10 November 2018 22:09)

    Die Filmbar, so wie sie ist und so wie sie sich über die Jahre hinweg entwickelt hat: Was könnte geeigneter sein als Erweiterung zum Filmmuseum, einem Ort des Studiums, der Entspannung und der umfassenden geistigen Bereicherung!
    Der Gastwirt Andreas Donhauser, vielseitig begabter Künstler, Designer, Bühnenbildner, Kostümbildner, Filmausstatter, Musiker und überdies passenderweise Cineast und Filmexperte, hat zusammen mit seinem Team über viele Jahre hinweg mit bewundernswerter Kreativität, rastlosem Engagement und unermüdlicher Energie damit einen Ort etabliert, der verschiedenste Personen anzieht und für das Filmmuseum gewinnt, einen Ort, der vor allem für die Kinobesucherinnen und -besucher ein geeignetes Ambiente bietet für das vereinbarte Treffen und das zufällige Zusammenkommen, der freudigen Erwartung vor und der vertiefenden Diskussion nach dem jeweiligen Film. Es geht dabei nicht nur um die Lage und den Standort und um architektonische oder andere Besonderheiten, sondern vor allem um die von allen Beteiligten geschaffene Atmosphäre.
    Wer das nicht sieht und einsieht, wer das nicht erkennt und anerkennt, der/die beweist in beunruhigendem Maße einmal mehr die allgemein zunehmende Unsensibilität, die sich von einem aufdringlichen und vordergründigen Erneuerungstrieb beherrschen lässt. Wer glaubt, dass das auf diese Weise zu erreichende Neue durch Zerstörung des Bestandes zu erlangen ist, der/dem bleiben nicht selten vom eigenen Machwerk nur die Trümmer der Vergangenheit übrig.
    Auf diese Filmbar in Zukunft zu verzichten, wäre für das Filmmuseum und seine Gäste ein großer Verlust und nicht nur bedauerlich. Wien wäre um eine kulturelle Infrastruktur ärmer – keine erstrebenswerte Perspektive. Es ist also höchste Zeit, Andreas Donhauser und seinem Team nicht nur für die geleistete Arbeit zu danken, sondern ihn zu bitten, die Filmbar noch lange und bis auf Weiteres in diesem Sinne und zum Wohle des Filmmuseums und aller Beteiligten zu betreiben.

  • #10

    Dagmar Streicher (Freitag, 09 November 2018 12:16)

    Die Filmbar ist die optimale soziokulturelle Ergänzung zum Filmmuseum. In der Filmbar trifft man die aktiven Filmschaffenden. Nicht nur die gezeigten Filme werden auf hohem Niveau diskutiert, sondern auch aktuelle Dreharbeiten, in Entwicklung befindliche Projekte und filmpolitisch relevante Themen werden hier besprochen. Zwanglos, ohne Event, ohne Panel, ohne Moderator - nicht institutionalisiert. In der Filmbar treffen FilmemacherInnen auf Kunstschaffende aus anderen Bereichen, wie Theater, Oper, Literatur, Architektur oder bildender Kunst. Gemeinsam wird diskutiert, gelacht, getrunken, geplant, getanzt, gefeiert.
    Jedes Museum würde die aktiven Kunstschaffenden in dieser Form gerne an sich binden - das “Museum” beleben. Wenigen gelingt das. Andreas Donhauser (Szenenbildner und Wirt) hat das im Filmmuseum mit der Filmbar geschafft. Ohne Anstrengung. Mit eleganter Leichtigkeit. Einfach weil er der Gastgeber ist.
    Verlängert man seinen Pachtvertrag nicht, verzichtet man auf seine Gäste, verzichtet man auf eine Symbiose, die ihresgleichen sucht. Warum sollte man das tun?

  • #9

    Catherine Rollier (Samstag, 03 November 2018 18:57)

    Die beste Bar in Wien!

  • #8

    Hanne Lassl (Samstag, 03 November 2018 15:26)

    Ein Filmmuseum ohne die Filmbar unter Leitung des charismatischen "Herzenswirt" Andreas Donhauser und seiner sympathischen Truppe ist für mich nicht denkbar! Hier arbeiten nicht nur sympathische Leute, sondern es werden hervorragende Produkte zu erschwinglichen Preisen angeboten - genau so wie es sein soll! Sollte der Pachtvertrag nicht verlängert werden, wird es auch die Filmbar nicht mehr geben. DIE FILMBAR MUSS BLEIBEN, SO WIE SIE IST!

  • #7

    Irene Türk 2500 Baden (Samstag, 03 November 2018 10:59)

    Liebe Filmverleih, höre immer nur Gutes von eurem Fan Peter Türk und wenn Peter bittet, dass wir euch schreiben und besuchen sollen, dann hat er mehr als triftige Gründe....ich hoffe auf viele Gäste und vielleicht bleibt einmal alles so wie es ist, weil es einfach gut ist, so wie es ist....
    Liebes YFilmbar Team bleibt ein Team und lasst euch nicht entmutigen...viel Erfolg und Freude..werde euch mit Peter Türk besuchen...das schaffen wir.....nochmals alles Liebe !!!

  • #6

    peter moser (Samstag, 03 November 2018 08:06)

    Hallo Andreas, liebes Filmbar-Team.

    Gerne und unbedingt!!! - unterstütze ich Eure Bemühungen, den Betrieb fortsetzen zu können.
    Es wäre ewig schade um die „Institution“ Filmbar, die einen so einzigartigen Charakter hat und sich zu einem Treffpunkt für viele - auch aüßerhalb Wiens wohnende - entwickelt hat. (für mich selbst, im südlichen NÖ lebend, gehört die Filmbar zu einem Fixpunkt meiner regelmäßigen Wien-Besuche).

    Diese Gewohnheit hab ich sogar schon meinem 20-jährigen Sohn, also an die next generation, weitergegeben.

    Und es ist wohl mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß kaum jemand des jetztigen Stammpublikums, eine wie auch immer gestaltete Nachfolge-Bar besuchen wird.
    Ich sicher nicht und alle aus meinem Bekanntenkreis denken ebenso.

    All the best!!!
    Peter Moser
    (moos.bike)

  • #5

    Peter Türk (Freitag, 02 November 2018 16:10)

    Die Filmbar und das gesamte team um Andreas Dohnhauser sind für mich der Platz in Wien, wo sich kreative Köpfe, Filmliebhaber aller Herren Länder treffen, sich kennen lernen, sich austauschen! Die Preise sind mehr als moderat, die Stimmung einzigartig! Die Kunst- und Filmszene in Wien, die es "noch nicht geschafft haben", die noch "nicht wohlhabend situiert" sind, danken es und diese könnten sich keine neue "Szeneeinrichtung" in Wien leisten, die kostbare Paninis um 8 EUR ihren Gästen anbietet. Es ist eine Grundsatzentscheidung: Wollen die Pachtvertragsgeber ein neues Szenelokal ohne Herz zur Kunst, ohne Herz für die Kunstschaffenden, die hart arbeiten für wenig Lohn oder wollen sie eben ein Lokal für genau jene, die morgen vielleicht unsere Filmwelt bereichern? Ein "Nein" zu Andi Donhauser ist ein "Nein" zu den Kunstschaffenden abseits der situierten Szene. Ein "Nein" zu Andi Donhauser würde bedeuten, dass viele, darunter zähle ich mich auch, ihr "Wohnzimmer" verlieren würden! Ein Filmmuseum ohne Andi Donhausers Filmbar ist ein beliebiger, ein seelenloser Szeneplatz, der Kunst nicht feiert sondern bloß seelenleer präsentiert. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass den Verantwortlichen, die man kaum in der Bar trifft, da sie wohl ihre eigenen Szenelokale haben, so unverfroren agieren können, uns - die wir die Filmbar genauso wie sie ist lieben - ernsthaft unser Wohnzimmer nehmen zu wollen. Ich wäre bereit zu spenden, ich wäre bereit eine Crowfunding-Plattform zu eröffnen, damit das nicht passieren kann, was nicht passieren darf: nämlich eine Wiener Filmliebhaber-Szene ohne Andi Donhausers Filmbar. Unvorstellbar, ein nicht in Worte zu fassender Verlust wäre das! Danke Andi für dein Tun, danke dem gesamten Team für sein Tun und bleibt uns ja erhalten!

  • #4

    Andrea Jünger (Freitag, 02 November 2018 13:22)

    Nach dem Auslaufen des Pachtvertrages - das Leben danach kann und will man sich gar nicht vorstellen!!
    Die Filmbar, wie sie ist, gehört mit ihrem ganz speziellem Charme und Stil zur Institution Filmmuseum einfach dazu!

  • #3

    Oliver Ertl (Freitag, 02 November 2018 10:45)

    Die Filmbar ist seit Jahren mein Stammlokal. Gute Musik, Service, interessante Menschen und Diskussionen. Von und für Menschen, denen Film am Herzen liegt. Ich verstehe deshalb überhaupt nicht, warum das Filmmuseum den Pachtvertrag aufkündigen und die jahrelange Aufbauarbeit zerstören will.

  • #2

    herbert j. wimmer (Donnerstag, 01 November 2018 20:42)

    die FILMBAR ist einzigartig und hervorragend, eine veritable BRAUCH-BAR!




  • #1

    ursi graf (Donnerstag, 01 November 2018 17:28)

    donhauser + filmbar = unverzichtbar